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Antifaschistische Aktion Aufbau Mannheim

http://antifaaufbauma.blogsport.de

[MA/WO] Am 1. Mai auf die Straße! Naziaufmarsch verhindern!

nazis stoppen!

Antifa auf die Straße! Am 1. Mai, dem Kampftag der ArbeiterInnenbewegung, hinein in den antikapitalistischen Block in Mannheim! Danach heißt es wieder einmal Nazis blockieren in Worms. Die NPD hat unter dem Motto „Asylbetrug macht uns arm“ eine überregionale Demo angemeld, dies gilt es zu verhindern!

„Überall auf der Welt gehen am 1.Mai Menschen auf die Straße, um gegen Ausbeutung und Unterdrückung und für eine lebenswerte Zukunft zu demonstrieren. Wenn Kriege wieder zur Normalität gehören, Natur für Profite zerstört wird und immer mehr Menschen verarmen, gibt es genug Gründe an diesem Tag auf die Straße zu gehen. In Mannheim ruft deshalb ein Bündnis verschiedener Gruppen und Einzelpersonen dazu auf, am 1.Mai gemeinsam und entschlossen auf die Straße zu gehen…Aufruf weiter lesen

Wir beteiligen uns am Morgen des 1.Mai (09:30Uhr) an dem antikapitalistischen Block auf der DGB Demo in Mannheim. Danach rufen wir alle Antifaschisten_innen dazu auf gemeinsam mit uns nach Worms zu fahren um dort den geplanten Naziaufmarsch zu verhindern.

Am 1.Mai planen die Faschisten in Worms einen Aufmarsch unter dem Motto „Asylbetrug macht uns arm“. Die örtliche NPD versucht, seit ihrem Einzug in den Stadtrat 2014, sich noch stärker in der Stadt zu verankern. Sie hetzt gegen Geflüchtete und spielt sich als Vertreterin selbsternannter „besorgter Bürger“ auf. Gerade am 1.Mai versuchen die Nazis sich einen besonders rebellischen und antikapitalistischen Anstrich zu verpassen. Dabei steht die NPD mit ihrer faschistischen Ideologie und völkischen Hetzte für das genaue Gegenteil: Mörderische Ausbeutung, Unterdrückung und Vernichtungskrieg!

Welche Ausmaße faschistischer Terror haben kann, sieht man einerseits an den brutalen Morden des NSU, andererseits an den beinahe täglichen Angriffen auf politisch Andersdenkende, Migrantinnen und Migranten in der BRD. Daher ist es notwendig rechte Hetzer überall dort entschlossen zu blockieren, wo sie auftreten. Dabei ist kein Verlass auf staatliche Institutionen, denn diese lassen die rechten Aufmärsche gewähren und versuchen sie regelmäßig mit martialischen Polizeiaufgeboten durchzuprügeln.

Wer Faschisten wirklich stoppen will, muss selber Hand anlegen!

Egal ob in Worms oder sonstwo – Naziaufmärsche müssen verhindert werden. Daher organisieren wir am 1.Mai eine gemeinsame Anreise aus Mannheim. Deshalb kommt mit uns in den antikapitalistischen Block und danach mit dem Zug nach Worms! Alerta Antifascista!

Achtet auf weitere Ankündigungen!

1.Mai: 09:30Uhr Gewerkschaftshaus Mannheim;
danach alle gemeinsam mit dem Zug nach Worms, Nazis stoppen!

[KL] Lautern blockiert! NPD-Aufmarsch am 14.03. in K‘lautern verhindern!

Für den 14. März 2015 planen die Nazis der NPD eine Demonstration in Kaiserslautern. Sie behaupten für Frieden und Freiheit zu demonstrieren, doch stehen für Unterdrückung und Mord. Ein breites antifaschistisches Bündnis ruft bereits zu Blockaden auf. Unter anderem wird eine antifaschistische Busanreise aus Stuttgart geplant. Auch aus Mannheim und Speyer wird es gemeinsame Anreisen geben – bleibt auf dem Laufenden!

Infos bekommt ihr hier:
http://lauternblockiert.blogsport.de/

Ludwigshafen: 2000 Polizisten verhindern antifaschistische Proteste und Besetzung gegen Nazi-/Hoolkundgebung

https://linksunten.indymedia.org/image/134583.jpg

Am Sonntag den 08.02.2015 fand die rassistische Kundgebung der HoGeSa-Nachfolger „Gemeinsam Stark Deutschland e.V.“ in Ludwigshafen statt. Im Vorfeld riefen verschiedene bürgerliche und antifaschistische Gruppen und Bündnisse zu Gegenprotesten auf. Von den großspurig angekündigten 1000 Hooligans waren gerade einmal ca. 400 auf dem Ludwigshafener Hauptbahnhof. Demgegenüber stellten sich ca. 2000 GegendemonstrantInnen wovon sich ca. 200 entschlossene AntifaschistInnen absetzten um den Hauptbahnhof zu besetzen und die Kundgebung der Nazis/Hools somit bestenfalls zu verhindern. Diese wurden von der Polizei massiv angegriffen, eingekesselt und festgenommen. Laut Polizei kam es dabei zu 131 Festnahmen. Hier gibts Bilder>>

Der Tag begann bereits um 10 Uhr mit einer antifaschistischen Auftaktkundgebung am Mannheimer Paradeplatz und anschließender kämpferischer Antifa-Demo nach Ludwigshafen. An dieser Demonstration beteiligten sich ca. 700 Personen davon ungefähr 250 im Antifa-Block. Angekommen am Ludwigshafener Theaterplatz hat sich der Antifa-Block von der restlichen Demo abgesetzt und zügig den Weg Richtung Hauptbahnhof eingeschlagen. Die sichtlich überraschten Polizisten konnten die schnell und entschlossen agierenden AntifaschistInnen bis zum Hauptbahnhof nicht aufhalten. Angriffe der Polizei konnten professionell abgewehrt, Absperrungen unkompliziert beseitigt werden. Angekommen am Hauptbahnhof standen eine handvoll Polizeikräfte hinter den breit aufgestellten sog. „Hamburger-Gittern“. Hier zögerte jedoch der bis dahin gut durchgekommene 200 Personen starke antifaschistische Demozug zu lange, sodass die Einsatzleitung ihre auf dem Hauptbahnhof konzentrierten Kräfte zügig auf die AntifaschistInnen loshetzen konnte. Daraufhin kam es zu einer Einkesselung – wovon sich die AntifaschistInnen nicht beeindrucken ließen und mehrmals Ausbruchversuche starteten. Nachdem immer mehr Polizeiverstärkung ankam, blieb den AntifaschistInnen nichts anderes übrig als sich einzuketten und eine Sitzblockade zu errichten. Währenddessen wurden die Nazis und Hooligans unweit des Kessels in Polizeischutz zum Bahnhofsvorplatz begleitet. Die rassistische Kundgebung konnte trotz des Polizeikessels mit antifaschistischen Parolen gestört werden. Somit konnten die Rassisten ihre Kundgebung nicht ungestört abhalten.

Um den Bahnhof herum gab es während der Kesselmaßnahme Versuche von weiteren AntifaschistInnen auf den Bahnhofsvorplatz einzudringen. Diese wurden jedoch aufgrund des massiven Aufgebots der Polizei verhindert. Parallel zu den antifaschistischen Aktionen fand ein Bürgerfest auf dem Theaterplatz und eine Kundgebung auf dem Danziger Platz statt.

Zum späten Nachmittag wurde der Kessel vollständig in Gewahrsam genommen – laut Polizei kam es zu 131 Festnahmen. Die festgenommenen AntifaschistInnen wurden von solidarischen GegendemonstrantInnen an der Gefangenensammelstelle bis zum späten Abend aufgenommen und sicher aus Ludwigshafen weggebracht.

Wir blicken zurück auf eine erfolgreiche antifaschistische Demonstration von Mannheim nach Ludwigshafen, einen entschlossenen antifaschistischen Widerstand gegen die rassistische Kundgebung und einem massiven Polizeiaufgebot von 2000 Beamten welche mit allen Mitteln versuchten die antifaschistischen Proteste zu verhindern. Den Bahnhofsvorplatz zu besetzen und die Kundgebung somit unmöglich zu machen war zu jeder Zeit das Ziel. Leider wurden die AntifaschistInnen die sich dieses Ziel gesetzt hatten von den restlichen Gegendemonstranten im Stich gelassen und wenig bis keine Solidarität erfahren. Eine größere solidarische Beteiligung an den Blockadeversuchen hätte unserer Einschätzung nach einen solch massiven Polizeiangriff auf dei AntifaschistInnen erschwert und im besten Fall unmöglich gemacht. Nichtsdestotrotz konnte den Nazis, wie auch bei ihren vorherigen Aktionen in Ludwigshafen, gezeigt werden dass sie nicht ungestört ihre Propaganda verbreiten können. Damit in Zukunft faschistische Kräfte in unserer Region besser abwehren und im bestenfall beseitigen können braucht es entschlossene und organisierte antifaschistische Initiativen. Ein guter Anfang dafür ist die Beteiligung am regelmäßig stattfindenden Offenen Antifaschistischen Treffen Mannheim im JUZ Friedrich Dürr. Hier können wir weitere Aktionen gegen Faschisten organisieren, uns vernetzen und austauschen.

An alle die an dem Tag festgenommen wurden: Sobald ihr Post von den Repressionsbehörden bekommt, meldet euch bei eurer lokalen Rote-Hilfe Gruppe.

08.02. – Naziaufmarsch in Ludwigshafen verhindern – Heraus zum Antifa-Block!

HoGeSa, PEGIDA, PEGADA – in verschiedensten Ausführungen demonstrieren bundesweit seit Monaten Rassisten und Faschisten unter dem Deckmantel einer selbsternannten „seriösen und legitimen“ Organisierung. Nun wollen Nazis aus dem Spektrum der rechten Hooligans und NPD am 08.02.2015 unter dem Namen „Gemeinsam Stark e.V.“ in Ludwigshafen aufmarschieren. Es kam bereits im letzten Jahr in Mannheim zwei Mal zu einem Auflaufen des rassistischen Mobs bestehend aus rechten Hooligans und organisierten Nazis wie NPD-Stadtrat Christian Hehl.

++Antifa-Block auf der Demonstration des Bündnisses „Mannheim gegen Rechts“++
Das Bündnis „Mannheim gegen Rechts“ wird am 08.02. eine Demonstration von Mannheim nach Ludwigshafen organisieren. Beteiligt auch ihr euch am Antifa-Block!
Treffpunkt: 10:00 Uhr, Start: 10:30 Uhr, Paradeplatz Mannheim

Unseren Aufruf findet ihr hier (mehr…)

OAT Jahresabschluss und Soliaktion für Demo am 13.12.

Im Rahmen des Jahresabschluss des OAT-Mannheim gab es eine kleine Soliaktion für die Demonstration gegen Rassismus am 13.12.

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Hier alle Infos zur Demo im Überblick:
Demonstration am Samstag, 13.12.2014, 13 Uhr Mannheim & Ludwigshafen
Beginn in Ludwigshafen: 13 Uhr, Lichttor, Rathausplatz/Bismarckstraße
Beginn in Mannheim: 13 Uhr Burger King, O7,16 Planken
Gemeinsame Abschluss-Kundgebung „Grenzen weg!“ auf der Konrad-Adenauer-Brücke

Aufruf

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„Scheiss Nazis!“ – Auf zur solidarischen Prozessbeobachtung!

Am 08.12.2014 steht ein antifaschistischer Gewerkschaftsaktivist aus Mannheim vor dem Amtsgericht Mannheim. Ihm wird vorgeworfen am 22.03.2014 im Zuge einer antifaschistischen Spontandemonstration in Mannheim, fünf Polizeibeamte als „Scheiss Nazis“ beleidigt zu haben. Wir unterstützen unseren Kollegen und Genossen und rufen deshalb zur solidarischen Prozessbeobachtung am 08.12.2014, um 13 Uhr beim Amtsgericht Mannheim auf.

Hintergrundinformation – Was war passiert?

Für den 22.03.2014 hatten Gewerkschaften zusammen mit mehreren antifaschistischen Gruppen aus Baden-Württemberg zu einer Anti-Nazi-Demo in Sinsheim aufgerufen. Ziel war es die Sinsheimer Öffentlichkeit über die NPD Rhein-Neckar und weiteren extrem Rechten Strukturen in der Kraichgau-Region aufmerksam zu machen. Diesem Aufruf folgten ca. 200 Menschen, die ein starkes Zeichen auf der Straße gesetzt haben. Nachdem die Demonstration beendet war, kam die Meldung, dass die NPD Rhein-Neckar zeitgleich eine Unterschriftenaktion in der Mannheimer Innenstadt durchführe und bereits einige AntifaschistInnen zum Teil mit Stichwaffen bedroht wurden. Daraufhin beschloss ein Teil der DemonstrationsteilnehmerInnen, spontan nach Mannheim zu fahren um die bedrohten AntifaschistInnen in Schutz zu nehmen und sich den Nazis entgegenzustellen. Angekommen in Mannheim fand eine antifaschistische Spontandemonstration über die Planken zum Paradeplatz statt. Die völlig friedliche Demonstration wurde bereits am Paradeplatz von der Einsatzhundertschaft Mannheim mit martialischem Aufgebot erwartet und kaum angekommen wurden die DemonstrantInnen von der Polizei niedergeknüppelt und mit Pfefferspray angegriffen. Hierbei musste eine Person ins Krankenhaus gebracht werden, mehrere wurden durch das Reizgas teils schwer verletzt.

Erst die Arbeit dann die Repression..

Im Zuge der Ermittlungen wurde am Tag darauf der nun angeklagte Antifaschist während den Protesten gegen die islamistische Pierre Vogel-Veranstaltung am Marktplatz identifiziert und festgenommen. Daraufhin wurde zunächst eine Zivilklage von der „Gewerkschaft der Polizei“ (GdP) wegen Beleidigung eingeleitet. Darin wurde u. a. 200 € pro Person Schadensersatz und eine „persönliche Entschuldigung“ gefordert. Die Strafverfolgung sollte davon jedoch nicht berührt werden, hieß es in dem Schreiben der GdP. Der dreiste Versuch über diesen haltlosen Vorwurf auch noch Geld zu kassieren ist im ersten Anlauf der sog. „GdP“ somit nicht gelungen.

Entschuldigen?! Ja bitte, EHU Mannheim!
Dabei ist für uns eindeutig klar wer sich zu entschuldigen hat; nämlich die Einsatzhundertschaft Mannheim für ihr Gewaltexzess gegen die AntifaschistInnen! In einem Videobeweis der Polizei (!) ist deutlich zu sehen, dass der kleine Demonstrationszug ohne Vorwarnung von der Einsatzhundertschaft Mannheim massiv angegriffen wird. Von einer Beleidigung seitens des Angeklagten ist nichts zu sehen und hören.
Das ist nicht das erste Mal, dass die Einsatzhundertschaft negativ auftritt. Bei sämtlichen politischen Demonstrationen in der Rhein-Neckar-Region wird Sie eingesetzt und zeigt immer wieder Menschen an, die sich gegen Nazis engagieren. Ihr Auftreten ist zumeist provokant (Zitat u.a.; „Na, habt ihr schon wieder verloren?“, „Dreckslinke!“) und aggressiv – eine Einschüchterungstaktik die gegen unsere Solidarität jedoch nie aufgehen wird! Es kann nicht sein, dass in Zeiten stärker werdender faschistischer Bewegungen, Menschen die sich antifaschistisch engagieren niedergeknüppelt, erniedrigt und angezeigt werden.

Einen Finger kann man brechen..

…doch fünf Finger sind ’ne Faust! Zeigt euch solidarisch mit dem angeklagten Antifaschisten und kommt zur Prozessbeobachtung.

Wann? 08.12.2014, 12 Uhr Einlass, 13 Uhr Beginn
Wo? Amtsgericht Mannheim (Schloss Westflügel)

„Mannheimer Morgen“: Polizei löst spontane Demo auf
http://www.morgenweb.de/mannheim/mannheim-stadt/polizei-lost-spontane-demo-auf-1.1454238

„Rheinneckarblog.de“: Bei rechts taktisch bei links faktisch?
http://www.rheinneckarblog.de/25/bei-rechts-taktisch-bei-links-faktisch/43892.html

„Beobachter News“: Mit Schlagstock und Pfefferspray
http://www.beobachternews.de/2014/03/23/mit-schlagstock-und-pfefferspray/

Antifaschistische Jugend LU/MA: Mannheimer Polizei greift friedliche Demo an
https://linksunten.indymedia.org/de/node/109135

AK Antifa: Polizeiangriff auf Spontandemo nach Nazi-Messer-Provokation:
https://linksunten.indymedia.org/node/109050

Nazigedenken in Ludwigshafen erfolgreich gestört!

Für den 16.11.14 hatte die Nazi-Partei „Der III. Weg“ wie die Jahre zuvor eine Kundgebung am „Gedenkstein für die gefallenen Wehrmachtssoldaten im Rheinwiesenlager“ in Ludwigshafen-Rheingönheim angemeldet. Nachdem sie bereits ein Tag davor in Wunsiedel zum „Heldengedenken“ aufmarschiert waren, wollten sie in Ludwigshafen ebenfalls am Gedenkstein ihre geschichtsrevisionistische Propaganda verbreiten. Hier stoßen sie jedoch auf breiten antifaschistischen Widerstand. Hier gehts zu den Bildern>>

Der DGB Vorder-/Südpfalz und das „Netzwerk gegen rechte Gewalt und Rassismus in Ludwigshafen“ hatten im Vorfeld zu einer antifaschistischen Mahnwache am Gedenkstein selbst aufgerufen. Die Stadtverwaltung Ludwigshafen hatte jedoch im Gegensatz zu den Jahren zuvor, eine Kundgebung am Gedenkstein selbst kurzfristig verboten, sodass die antifaschistische Kundgebung mit Polizeiabsperrband am Seitenrand der Landstraße K7 stattfinden musste. Aufgrund des intransparenten Informationsflusses seitens der Stadtverwaltung mussten AntifaschistInnen davon ausgehen, dass der Gedenkstein dieses Mal für das Nazigedenken freigehalten würde. Daraufhin beschlossen angereiste AntifaschistInnen eine antifaschistische Spontandemonstration von der Straßenbahnhaltestelle Friedensstraße durch ein Wohngebiet zum Gedenkstein durchzuführen. Während der Demonstration wurden die ahnungslosen und sichtlich überraschten AnwohnerInnen über die bevorstehende Naziveranstaltung durch lautstarke Parolen und persönlichen Gesprächen aufmerksam gemacht. Angekommen an der antifaschistischen Kundgebung lief der antifaschistische Block in Richtung Gedenkstein um diesen im Anschluss erfolgreich zu besetzen. Die Polizei versuchte dies zu unterbinden, scheiterte jedoch kläglich an der Entschlossenheit der AntifaschistInnen. Am Gedenkstein selbst wurden die Kränze sämtlicher „deutscher Kriegsopfer- und Trauerverbände“ zerstört. Weitere Versuche der Polizei durch Einschüchterung und Drohungen die solidarischen AntifaschistInnen vom Gedenkstein zu entfernen konnten keine Wirkung erzielen. Nachdem im Laufe des Tages die Ordnungsbehörde die Information bekannt gab, dass die Nazis einen Verbot für den Gedenkstein erhalten haben und der Parteivorsitzende Klaus Armstroff Klage gegen diesen Verbot eingereicht hat, bewegten sich die AntifaschistInnen in Richtung Brückweg, wo die Ausweichkundgebung der Nazis genehmigt wurde. Dort wurde eine antifaschistische Blockade errichtet, sodass die Nazis noch weiter weggedrängt wurden und ihre Trauerveranstaltung in einer Seitengasse abgesperrt von GegendemonstrantInnen und Polizei-Kastenwägen durchführen mussten. Die Polizei hat sich hierbei ausschließlich auf den friedlichen antifaschistischen Protest fokussiert und war mit der Einsatzhundertschaft Schifferstadt jederzeit bereit die Blockade anzugreifen. Einzelne AntifaschistInnen wurden von Kommunikationspolizisten mehrfach genötigt und aufgefordert, dass sie „doch endlich die Verantwortung für die Versammlung aufnehmen sollen“. Zudem kam es zu einer Personenkontrolle mit erkennungsdienstlicher Behandlung.

Wir bewerten den Tag als einen Teilerfolg, da die Nazis dennoch vom S-Bahnhof bis zum Brückweg auflaufen konnten und die antifaschistische Beteiligung weiterhin schwach war. Dennoch war der antifaschistische Protest, im Vergleich zu den letzten Jahren, am stärksten. Die kraftvolle Spontandemonstration, die solidarische Besetzung des Gedenksteins und die entschlossene Blockade haben gezeigt, dass antifaschistischer Widerstand in Ludwigshafen keine „Utopie“ ist sondern realistisch und effektiv umsetzbar. Dies wäre jedoch ohne die engagierten solidarischen AktivistInnen nicht möglich gewesen. Deshalb braucht es in der Zukunft eine starke lokale antifaschistische Initiative und Organisierung. Beteiligt euch am Offenen Antifaschistischen Treffen (jeden ersten Mittwoch, 19 Uhr, JUZ Mannheim) um in der Zukunft noch stärker gegen Nazis auftreten zu können und ihre Aktivitäten in Ludwigshafen und anderswo ein für alle mal zu beenden!

Gegen Geschichtsrevisionismus!
Den antifaschistischen Widerstand organisieren!
Die Antifaschistische Aktion aufbauen!