Nazikundgebung in Wiesloch verhindern! Faschisten bekämpfen!

Die NPD Rhein Neckar mobilisiert zum 09.06.2012 gemeinsam mit den „Freien Nationalisten Kraichgau“ unter dem Motto “ Raus aus dem Euro“ zu einer Kundgebung in Wiesloch bei Heidelberg. Der faschistischen, rassistischen und antisemitischen Hetze darf kein Raum und keine Straße überlassen werden. Schon jetzt formiert sich in der Region Widerstand gegen die Kundgebung der Faschisten. Ein ausführlicher Aufruf ist in Arbeit, die Anreise wird organisiert!
Weitere Infos folgen! Achtet auf Ankündigungen!

In diesem Sinne: Kein Fußbreit den Faschisten! Die Antifaschistische Aktion aufbauen!

Europäischer Marsch der Sans- Papiers macht Halt in Mannheim

Die Internationale Koalition der Sans Papers und der Migrant_innen (IKSM) ruft alle Sans Papiers, Migrant_innen, Kollektive, Vereine, Gewerkschaften, Lohnabhängigen, Renter_innen. Empörten, Student_innen, sozialen Bewegungen, politischen Parteien und Bürger_innen auf am Europäischen Marsch der Flüchtlinge teilzunehmen und sie an ihren Aufenthaltsorten zu besuchen und zu unterstützen.

Einer dieser Aufenthaltspunkte ist Mannheim vom 14- 20 Juni. Im Vorfeld, am 2 Juni, wird ein Solikonzert zur finanziellen Unterstützung des Marsches stattfinden.

Wir rufen alle Antirassist_innen und Antifaschist_innen dazu auf die Sans Papiers und ihre Aktionen zu unterstützen.

Kommt am 2 Juni ins Jugendzentrum in Selbstverwaltung ‚Friedrich Dürr‘ in Mannheim auf die Soliparty und achtet auf Ankündigungen weiterer Aktionen.

In diesem Sinne

Bleiberecht für alle!
Rassismus bekämpfen – auf allen Ebenen, mit allen Mitteln!

Fight Back! – Antifaschistische Demonstration am 21. April in Ludwigshafen

Gemeinsam kämpfen gegen Nazis in Ludwigshafen, Baden-Württemberg und überall
Für den 21. April mobilisieren verschiedene antifaschistische Gruppen und Bündnisse zu einer antifaschistischen Demonstration in Ludwigshafen am Rhein. Gemeinsam soll an diesem Tag ein klares Zeichen gegen faschistische Umtriebe und für eine starke Gegenwehr gesetzt werden.

Empörung zu Widerstand!

Auch wir als Gruppen aus verschiedenen Teilen Baden-Württembergs mobilisieren in die Rheinland-Pfälzische Großstadt. Dabei geht es uns um verschiedene Dinge: Durch eine gemeinsame Schwerpunktsetzung wollen wir die Stärke der antifaschistischen Bewegung auf der Straße erweitern und die Notwendigkeit einer konsequenten länder- und städteübergreifenden antifaschistischen Solidarität aufzeigen.Gerade jetzt im Zuge der Aufdeckung der faschistischen Terrorgruppe „NSU“ (Nationalsozialistischer Untergrund) und ihrer jahrelangen Mordserie, wird deutlich wie wichtig ein gut organisierter antifaschistischer Selbstschutz für die Linke ist.

Inhaltlich halten wir es dabei für zentral, die offensichtliche und dennoch meist verschwiegene Verzahnung der kapitalistischen Gesellschaft mit den menschenverachtenden faschistischen Ideologien herauszustellen. Es ist zwar sicherlich zu begrüßen, dass die Sensibilität gegenüber rassistischen und faschistischen Umtrieben im Laufe der vergangenen Monate in fast allen politischen Spektren scheinbar zugenommen hat. Die staatliche Lippenbekenntnisse gegen Rechts sind jedoch eng verknüpft mit der Gleichsetzung von faschistischer mit linker Politik und der erstarkenden Repression gegen selbstbestimmte antifaschistische Bewegungen. Diese Doppelzüngigkeit, die jeden wirklichen Widerstand gegen die Gefahr von Rechts schon im Keim ersticken soll, kann nicht akzeptiert werden. Die Verstrickungen des Verfassungsschutzes in den militanten faschistischen Sumpf, scheinen schon jetzt, ein halbes Jahr nach Aufdeckung der Mordserie auch von den angeblich besorgtesten PolitikerInnen wieder verziehen zu sein und haben zu keinen ernsthaften Konsequenzen im Umgang mit dieser Behörde oder den faschistischen Strukturen geführt. Stattdessen werden AntifaschistInnen von staatlichen Stellen gejagt, verprügelt und immer öfter unter fadenscheinigen Anschuldigungen inhaftiert.

Dieser Umgang mit fortschrittlichen Bewegungen bei gleichzeitiger Deckung und Verharmlosung der gesellschaftlich tief verankerten rechten Strukturen, deren Auswüchse zu Einzelfällen umgelogen werden, ist kein Zufall. Er ergibt sich vielmehr aus der Logik der kapitalistischen Gesellschaftsverhältnisse. In Zeiten der Krise, in denen sich die Lebenssituation von großen Teilen der Gesellschaft stetig verschlechtert, Zukunftsängste zunehmen und das Potenzial für Widerstand gegen die von der herrschenden Klasse vorangetriebenen Zuspitzungen zunimmt, bieten rechte Denkmuster den Herrschenden eine willkommene und geförderte Umlenkung des Unmutes. Schon lange ist in öffentlichkeitswirksamen politischen Diskursen eine Rechtsentwicklung bemerkbar, die auf vielen Ebenen Stimmung gegen MigrantInnen, sozial Schwache, und auch gegen linke und klassenkämpferische Bewegungen forciert.

Die Faschisten profitieren von diesen Entwicklungen und können mit ihrer Propaganda in vielen Fällen, wie zum Beispiel bei Kampagnen gegen Moscheebauten, problemlos daran anknüpfen. Die altbekannte rassistische Hetze, die insbesondere von rechtspopulistischen Zusammenängen wie der Partei „Die Freiheit“ und dem Umfeld des Internetnetzwerks „Politically Incorrect – News“ in die Gesellschaft geschleudert wird, wird in der faschistischen Propaganda durch eine vermeintlich sozialkritische und sogar pseudo-antikapitalistische Rhetorik ergänzt. Sie wollen sich so als Alternative darstellen, die den Unmut gegen die herrschenden Verhältnisse, aber auch deren Unverständnis auffangen und kanalisieren soll.

Gesamtgesellschaftlichen Rechtsentwicklungen haben so immer einen weitaus „schlimmeren“ Begleiter, der sie wieder relativieren kann und potenziell systemgefährdende fortschrittliche Bewegungen zugleich in Schach hält. Das erklärt auch die verhältnismäßig schwach ausgeprägte und nur unter Druck umsetzbare staatliche Verfolgungsbereitschaft faschistischer Strukturen.

Als AntifaschistInnen ist es unsere Aufgabe hier zu intervenieren und dem anwachsenden rechten Sumpf einen breit aufgestellten und vielseitigen Widerstand entgegenzubringen. Die gefährliche Rolle der bürgerlichen rechten Hetzer, der daraus hervorgehende Aufbau populistischer und rassistischer Gruppierungen und die Erstarkung einer militanten faschistischen Bewegung, sind verschiedene Aspekte einer Entwicklungen, der wir mit jeweils angemessenen Mitteln entgegentreten müssen. Nur die erfolgreiche Abwehr dieser Angriffe von Rechts kann den Weg hin zu einer solidarischen und kollektiv organisierten Gesellschaft offen halten.

Ba-Wü goes Ludwigshafen – Gemeinsam entschlossen handeln!

Die Stadt Ludwigshafen bildet ein gutes Beispiel für das jahrelange Verschweigen und Tolerieren vielseitiger Naziaktivitäten. Erst durch kontinuierliche antifaschistische Arbeit in den letzten zwei Jahren, konnte ein Perspektivenwandel erkämpft werden. Zwei Naziläden mussten ihre Tore schließen und antifaschistische Präsenz ist auf der Straße und in öffentlichen Räumen immer sicht- und spürbarer. Trotz dieser Erfolge ist Ludwigshafen immer noch nicht frei von faschistischen Aktivitäten. Im Einklang mit der rigorosen Abschiebungspolitik der örtlichen CDU und ideologisch gedeckt durch eine starke „Republikaner“-Fraktion im Stadtrat, können faschistische Strukturen und Einzelpersonen hier weiterhin mit Infrastruktur und Rückzugsräumen ihrer menschenverachtenden Gesinnung nachgehen. So bietet etwa die Kneipe „Tanja’s Bierstüble“ monatlich Raum für faschistische und rassistische Partys und erst vor wenigen Monaten wurden junge AntifaschistInnen nach den Protesten gegen einen Naziaufmarsch in Worms in Ludwigshafen von einer Meute Faschisten bedroht und durch die Stadt gejagt. Antisemitische, rassistische und antikommunistische Propaganda in Form von Stickern und Schmierereien ist immer noch fester Teil des Stadtbildes und auch Übergriffe gegen Linke und MigrantInnen, sowie Aufmarschversuche der regionalen Naziszene finden hier in regelmäßigen Abständen statt.

Die umtriebige Ludwigshafener und Vorderpfälzische Naziszene bewegt sich allerdings keineswegs nur ortsgebunden, sondern versucht durch die Teilnahme an faschistischen Großevents, wie dem jährlichen geschichtsrevisionistischen Aufmarsch in Dresden oder dem süddeutschlandweiten Großaufmarsch am 1. Mai 2011 in Heilbronn, auch bundesweit Präsenz zu zeigen.

Gegen diese Zustände hilft nur ein starker lokaler Widerstand mit überregionaler Unterstützung und Zusammenarbeit. Mit der gemeinsamen Mobilisierung zur Demonstration am 21. April wollen wir einen Teil dazu beitragen und deutlich machen, dass der konsequente Kampf gegen faschistische Umtriebe eine entschlossene und organisierte antifaschistische Bewegung braucht.

Für ein nazifreies Ludwigshafen!

Organisiert den antifaschistischen Abwehrkampf!

Die Antifaschistische Aktion Aufbauen!

Zugtreffpunkte für die gemeinsame Anreise:

Achern: Treffpunkt 10 Uhr // Bahnhof

Bühl: Treffpunkt 10 Uhr // Bahnhof

Freiburg: Treffpunkt 08:45 Uhr // Gleis 2 HBF

Gaggenau: Treffpunkt 10 Uhr // Bahnhof

Heilbronn: Treffpunkt 10:50 Uhr // HBF

Rastatt: Treffpunkt 10:15 Uhr // Bahnhof

Stuttgart: Treffpunkt 10:00 Uhr // Gleis 9 HBF

Tübingen: Treffpunkt 08:45 Uhr // HBF

Villingen: Treffpunkt 09:45 Uhr // Bahnhof

Antifaschistische Linke Bühl/Achern | Antifaschistische Linke Freiburg | Antifaschistische Aktion Heilbronn | Antifaschistische Aktion Lörrach | Antifaschistische Jugend Ludwigshafen/Mannheim | Gruppe76 Rastatt/Murgtal | Antifaschistische Aktion (Aufbau) Stuttgart | Marxistische Aktion Tübingen | Linke Aktion Villingen-Schwenningen

Kampagne „Schöner leben…ohne Nazis“

Im Rahmen der Kampagne „Schöner leben…ohne Nazis“ werden in den nächsten Wochen verschiedene Vorträge und eine Demo in Ludwigshafen stattfinden. Hier eine kleine Übersicht:

16.03.2012 – Vortrag über Nazicodes und Symbole
19 Uhr//ver.di-Haus Ludwigshafen

11.04.2012 – Vortrag über die Naziszene in Ludwigshafen und Region
19 Uhr//Kurdischer Kulturverein

21.04.2012 – Demo in Ludwigshafen
13 Uhr//Rathausplatz Ludwigshafen

26.04.2012 – Vortrag über Rechtsrock
19:00//Haus der Jugend Ludwigshafen

Aufrufe und weitere Infos folgen…

16.03.2012 – „Versteckspiel“ – Vortrag über Nazisymbole und -codes

Im Rahmen einer Kampagne mit dem Motto “Schöner Leben ohne Nazis” findet am 16.03.2012 ab 19.00 im ver.di-Haus (Kaiser-Wilhelm-Str 7) in Ludwigshafen ein Vortrag mit dem Titel “Das Versteckspiel – Symbole, Codes und Lifestyle von Neonazis” statt.

Der Vortrag ist der Auftakt für eine Reihe von Veranstaltungen die über Nazis und nazistische Umtriebe in Ludwigshafen und der Rhein-Neckar-Region informiern und aufklären soll! Achtet auf weitere Ankündigungen und Infos: Bündnis Ladenschluss Ludwigshafen

03.03.2012 – Antirassistisches Flüchtlingsfest in Mannheim

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Was: Antirassitisches Straßenfest: Refugees Welcome, Solidarität mit Flüchtlingen
Wann: Samstag, 3.3. 2012, 11-17 Uhr
Wo: Pyramidenstraßen, Neckarstadt West, Mannheim

Am Rande Mannheims im Industriegebiet liegt die Asylbewerberunterkunft. Kaum wahrgenommen von der Mannheimer Bevölkerung leben hier über 300 Menschen, die darauf warten, wie über ihr Schicksal entschieden wird. Politische Verfolgung, Krieg, Hungersnot, Umweltkatastrophen, Menschenrechtsverletzungen, Unterdrückung: Die Ursachen, warum Menschen fliehen sind vielfältig, aber immer wird die Flucht als letzter Ausweg in einer Existenz- und lebensbedrohenden Situation gesehen. Haben es Flüchtlinge geschafft nach Deutschland zu kommen, ist ihr Leben geprägt von Ausgrenzungen: Unsicherheit bzgl. des gestellten Asylantrags, Lagerunterbringung, Mangelversorgung bei Essen, Kleidung und Gesundheit, Arbeitsverbote, Residenzpflicht, Angst vor Abschiebungen und Abschiebehaft und andere asylrechtliche Schikanen bestimmen den Alltag.

Wir finden diese Zustände unhaltbar und fordern: Ein Recht auf Wohnen statt Flüchtlingslager! Abschaffung des Arbeitsverbotes! Bewegungsfreiheit statt Residenzpflicht! Existenzsicherung und Gesundheitsversorgung! Beseitigung der Abschiebehaft! Schließung aller Abschiebegefängnisse! Keine weiteren Abschiebungen! Keine Kriminalisierung der Flüchtlinge! Wer bleiben will, soll bleiben!

Wir laden herzlich ein zum Straßenfest in der Pyramidenstraße!

Mit diesem Fest wollen wir …
Gemeinsam einen schönen Tag verbringen mit einem großen, kostenlosen Buffet und einem tollen Programm // Flüchtlinge hier in Mannheim willkommen heißen, unsere Solidarität mit ihnen auch in der Öffentlichkeit zeigen und zusammen den Anfang dafür machen, dass ihre gesellschaftliche Isolation in einem (unwirtlichen) abgelegenen Lager, am Rande der Stadt aufgebrochen wird. // Die Stadt Mannheim, das Land BaWü, den Bund, Europa zu einer menschenwürdigen Asylpolitik auffordern! // Vernetzungen zwischen Flüchtlingen, Organisationen, Flüchtlingsselbstorganisationen u.a. unterstützen.

Wir finden …
Flüchtlingsrechte brauchen Taten und nicht nur Worte. Ein Unrecht an einem Menschen ist ein Unrecht an allen! Gleiche Rechte für alle – die Welt gehört allen!

Weitere Infos findet ihr hier:
solifest.blogsport.de

Dresden 2012 – Den antifaschistischen Widerstand organisieren!

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Dresden 2012 – den antifaschistischen Widerstand organisieren

Am 18. Februar 2012 planen mehrere tausend Faschisten aus dem gesamten Bundesgebiet und darüber hinaus in Dresden aufzumarschieren. Der jährlich stattfindende Aufmarsch hat seine Anfänge Ende der 90er Jahre und ist schon lange eines der zentralen Events der deutschen und europäischen Naziszene. Der Anlass ist die Bombardierung Dresdens durch die Alliierten am Ende des 2. Weltkrieges. Die Nazis versuchen im Rahmen ihrer Aktionen von den Verbrechen ihrer historischen Vorläufer abzulenken, diese zu relativieren und Nazideutschland in eine Opferrolle zu versetzen.

Zum Aufruf>>

Die Antifaschistische Aktion aufbauen!

Informiert euch, schließt euch mit Leuten, die ihr kennt und denen ihr vertraut, zu Bezugsgruppen zusammen, redet über Erwartungen und Ängste, besprecht euren eigenen Aktionskonsens! Versucht euch in Dresden durch besonnenes und kollektives Handeln vor Angriffen und Spitzeln zu schützen! Informiert euch über Verhaltenstipps auf Demos und Aktionen.
Machen wir den Repressionsorganen ihre Arbeit so schwer und unangenehm wie möglich!

Antifaschistische Linke Bühl-Achern
Antifaschistische Linke Freiburg
Antifaschistische Aktion Heilbronn
Antifaschistische Aktion Lörrach
Antifaschistische Jugend Ludwigshafen-Mannheim
Gruppe 76 Rastatt-Murgtal
Antifaschistische Aktion (Aufbau) Stuttgart
Marxistische Aktion Tübingen
Linke Aktion Villingen-Schwenningen

15.12.2011 – Antifa Abend: Glühweintrinken und gemütlicher Jahresrückblick

Zum Ausklang eines anstrengenden Jahres laden wir euch alle zum antifaschistischen Glühweintrinken im JUZ Mannheim ein! Neben Glühwein und veganem Gebäck mit Lagerfeuer gibt es eine Videozusammenfassung der wichtigsten politischen Ereignissen 2011.

Ab 19 Uhr im JUZ „Friedrich Dürr“ Mannheim