Archiv für April 2011

Wichtiges Update für die Anreise nach Heilbronn

Im Folgenden sind wichtige Updates anlässlich der Anreise zu den Blockaden am 1. Mai aufgezeichnet:

PUNKT 1: ÄNDERUNG DER BUSABFAHRT

Aus diversen Gründen mussten wir leider sehr kurzfristig die Abfahrtszeit des Busses ändern.

Demnach wird der Bus eine Stunde früher als geplant abfahren !!!
Der Abfahrtsort ändert sich nicht.

Der Bus wirdPÜNKTLICH (!!), eventuell sogar wenige Minuten vor der festgelegten Abfahrtszeit, losfahren.
Das heißt im Klartext; wir können und werden leider keine Rücksicht auf Verspätete nehmen.
Seid deswegen bitte ca 15 min. vor Abfahrt am Abfahrtsort.
Stellt euch darauf ein, dass der Tag lang wird.

An alle die ein Busticket haben oder Leute kennen die eins haben:
Beachtet bitte die Abfahrtszeit und informiert eure Mitfahrer_innen damit wir Vollzählig abfahren können.

PUNKT 2: ZUGTREFFPUNKT AUS MANNHEIM

Für alle die kein Busticket ergattern können/konnten oder auch für Verspätete:

Die Kurdische Jugend Ludwigshafen hat einen Zugtreffpunkt nach Heilbronn organisiert!

Treffpunkt: 07:20 Mannheim HBF, Gleis 9
Abfahrt: 07:29 Uhr, Gleis 9

1. Mai-Zeitung erschienen!

Ein Zusammenschluss verschiedener linker Gruppierungen und AktivistInnen in Baden-Württemberg hat zum Anlass des 1. Mai 2011 eine gemeinsame Zeitung herausgegeben, die hier zum Download bereitsteht.

Wir wollen mit dieser Zeitung zu den überregionalen linken und revolutionären Mobilisierungen zum 1. Mai beitragen. Viele Millionen Menschen in allen Teilen der Welt beteiligen sich an den Demonstrationen und Kundgebungen an diesem Tag. Sie eint dabei die Erkenntnis, dass eine Alternative zum Kapitalismus, zu Kriegen und der Zerstörung der Natur für Profite, eine Alternative zur Ausrichtung jeder Facette des täglichen Lebens nach Kapitalinteressen nötig und möglich ist.

Nicht zuletzt am 1. Mai gilt es, den Nazis und Faschisten nicht die Straße zu überlassen und mit allen Mitteln zu versuchen, ihren Aufmarsch in Heilbronn und anderswo zu verhindern. Kommt zu den Revolutionären 1. Mai-Demos in Stuttgart oder Mannheim und den Blockaden in Heilbronn, um ein Exemplar der Zeitung zu erhalten!

Die Antifaschistische Jugend Ludwigshafen/Mannheim ist mittragende Unterstützerin der Zeitung.

Klasse gegen Klasse! Heraus zum revolutionären 1. Mai!

Im Folgenden ist der Aufruf der Antifaschistischen Jugend Ludwigshafen/Mannheim zum revolutionären 1. Mai aufgezeichnet:

Für Solidarität und Klassenkampf – Klasse gegen Klasse!

Heraus zu den Aktionen rund um den revolutionären und antifaschistischen 1. Mai!

Weltweit gehen am 1. Mai Millionen Menschen auf die Straße, um eine Perspektive jenseits kapitalistischer Ausbeutung und Unterdrückung zu propagieren. Die Straße wird genutzt, um international gegen die stetige Entrechtung, Verarmung und Ausbeutung eines Großteils der Menschen zu demonstrieren und die Wut über ein System deutlich zu machen, welches kapitalistische Kriege, rassistische und patriarchale Unterdrückung und die Verschlechterung der Arbeits- und Lebensbedingungen der unterdrückten Klasse verursacht.

Die Angriffe von Staat und Kapital abwehren!

Die Bedingungen sind ohnehin schon schlecht. Neun Jahre nach der von der rot-grünen Regierung aufgestellten Agenda 2010 leben die meisten Erwerbslosen am Rande des Existenzminimums. Gleichzeitig steigt bei Menschen mit Arbeit die ohnehin schon große Angst vor einem sozialen Abstieg, werden sie doch immer mehr in prekäre und unsichere Arbeitsbedingungen und Beschäftigungsverhältnisse gedrängt. Leiharbeit, Zeitarbeit und Beschäftigung im Niedriglohnsektor nehmen zu und nicht wenige sind auf zusätzliche ALG-Leistungen angewiesen. Gleichzeitig werden außerdem immer mehr öffentliche Bereiche privatisiert, um mehr Profit auszuschöpfen. Diese permanenten Angriffe der herrschenden Klasse auf unsere Lebensbedingungen folgen voll und ganz der Profit- und Verteidigungslogik kapitalistischer Produktion und Herrschaft. Die Menschen werden ihrer natürlichen Lebensgrundlagen beraubt. Ohne Bezugnahme auf kapitalistische Krisenzyklen wird von Medien und Politiker_innen schon wieder von einem „Jobwunder“ und einer „boomenden Wirtschaft“ geredet. Wie die so genannte Krisenbewältigung der Bundesregierung aussieht, spürt Mensch alltäglich.Die Lebensbedingungen des Großteils der Menschen sind durch die Krisenfolgen noch schlechter geworden. Sozialabbau im Inneren durch Lohndruckerei und Raub an Sozialleistungen, sowie Ausbeutung und Unterdrückung anderer Länder sind die Folgen.
Die politische und mediale Aufarbeitung der Krise sieht ein „Jobwunder“ in der Ausweitung unsicherer Arbeitsverhältnisse wie Leiharbeit und Minijobs oder in unbezahlten Praktika. Die massiven Verschlechterungen für Hartz IV- Bezieher_innen erhöhen gleichzeitig den Druck auf die Löhne der sich in Beschäftigung befindenden. Arbeitshetze und Lohnkürzungen werden von den Beschäftigten oft aus Angst vor einem Verlust des Arbeitsplatzes hingenommen. Zusätzlich gibt es immer krassere Einschnitte in das Gesundheits- und Rentensystem, Dinge die man täglich braucht werden immer teurer und die Mieten steigen.

Insbesondere Frauen sind betroffen von schlechten Arbeitsbedingungen. Denn durch vorherrschende Rollenbilder landen Frauen oft in Betätigungsbereichen, die sehr schlecht bezahlt sind. Als ein Beispiel sei die Alten- und Krankenpflege genannt. In diesem Bereich arbeiten fast ausschließlich Frauen, deren Arbeitsbedingungen sich durch die Privatisierung von Pflegeheimen und Krankenhäusern stark verschlechtern.

Deutsches Kapital und bürgerlicher Staat sorgen jedoch nicht nur bei der so genannten „eigenen“ Bevölkerung für das Einhalten der Profitinteressen. In Griechenland revoltieren Genoss_innen gegen die Angriffe von Staat und Kapitalismus. Mit kraftvollen Streiks, Massendemonstrationen und militanten Aktionen wird sich dort kämpferisch gegen das massive Kürzungsprogramm der EU und IWF zur Wehr gesetzt. Dieses Kürzungsprogramm bedeutet nämlich schlussendlich für die meisten Griech_innen Privatisierung, Kürzungen im sozialen Bereich, Entlassungen und Senkung der Löhne. In der BRD begleitet dieses Thema eine mediale und politische rassistische Kampagne. Kredite für die verschuldete Wirtschaft werden als angebliche Hilfeleistung „fleißiger Deutscher“ an „faule Südländer“ verkauft und zwar in vollem Wissen, dass die Gelder eben nicht den Menschen in den betroffenen Ländern wie Griechenland oder Irland zugute kommen, sondern bei Konzernen und Banken landen. Rassismus in Zeiten kapitalistischer Krise eben.

Es gilt dieser rassistischen Kampagne und den anderen Hetzkampagnen in Zeiten der Sarrazin – Debatte entschlossen entgegenzutreten und die Revolten und kämpfenden Menschen in Griechenland und anderswo im Sinne der internationalen Solidarität zu unterstützen.
Denn nur durch die revolutionäre Überwindung kapitalistischer und bürgerlicher Herrschaft kann eine befreite und solidarische Gesellschaft aufgebaut werden, die auf dem gemeinsamen Handeln aller beruht. Nicht dem Kapitalismus gehört die Zukunft, sondern einer kommunistischen Gesellschaftsordnung, frei von Ausbeutung, Rassismus und Unterdrückung.

Gemeinsam muss gegen die Bedingungen auf die Straße gegangen und die Ursachen angegriffen werden!

Den antifaschistischen Widerstand organisieren!
Für Solidarität und Klassenkampf – Klasse gegen Klasse!
Für die soziale Revolution!

Antifaschistische Jugend Ludwigshafen/Mannheim, April 2011

1. Mai 2011 – Alle nach Heilbronn! Bus aus Mannheim

Am 1. Mai 2011 wol­len die Fa­schis­ten in Heil­bronn unter dem Motto „Fremd­ar­bei­te­rin­va­si­on stop­pen! Ar­beits­plät­ze zu­erst für Deut­sche“ auf­mar­schie­ren. Das „na­tio­na­le und so­zia­le Ak­ti­ons­bünd­nis 1.​Mai“ hat eine süd­deutsch­land­wei­te Groß­de­mons­tra­ti­on an­ge­mel­det, zu der von zahl­rei­chen Na­zi-​Grup­pen auf­ge­ru­fen wird. Neben den NPD-​Lan­des­ver­bän­den Ba­den-​Würt­tem­berg, Bay­ern, Hes­sen und Rhein­land-​ Pfalz und deren Ju­gend­or­ga­ni­sa­ti­on „Junge Na­tio­nal­de­mo­kra­ten“ wer­ben vor allem auch mi­li­tan­te „Freie Na­tio­na­lis­ten“ und „Ka­me­rad­schaf­ten“ aus Süd­deutsch­land für den Auf­marsch.

Nach den Auf­mär­schen am 1. Mai in Ulm 2009 und in Schwein­furt 2010, an denen je­weils zwi­schen 800 und 1.​000 Nazis teil­nah­men, wol­len die Fa­schis­ten jetzt in Heil­bronn durch ein zen­tra­les Gro­ßevent den tra­di­tio­nel­len Tag der Ar­bei­te­rin­nen und Ar­bei­ter be­set­zen und ihre men­schen­ver­ach­ten­de Pro­pa­gan­da ver­brei­ten.

Das wer­den wir nicht zu­las­sen und mit an­ti­fa­schis­ti­schen Mas­sen­blo­cka­den die­sen Auf­marsch ver­hin­dern.

Aus Mannheim wird am 1. Mai ein Bus nach Heilbronn fahren. Der Bus wird vom JUZ „Friedrich Dürr“ Mannheim organisiert und unterstützt. Genauere Infos (Abfahrtszeit,Ort etc) werden den MitfahrerInnen nach dem Erwerb des Tickets mitgeteilt. Außerdem wird es Übernachtungsmöglichkeiten geben, bei Bedarf einfach den/die jeweilige TicketverkäuferIn ansprechen.

Kosten

12 Euro bzw 15 Euro Soli

Wichtig: Es können keine Tickets reserviert werden!

Die Tickets bekommt ihr jeden Dienstag und Donnerstag und an Veranstaltungen (Konzerte etc.) im JUZ „Friedrich Dürr“ Mannheim, Käthe-Kollwitz-Str. 2-4.

Außer den regelmäßigen Terminen gibts die Tickets auch an folgenden Tagen:

Mittwoch | 06.​04.​2011 | ab 19:00 Uhr | Offenes Antifa Treffen | JUZ „Friedrich Dürr“ Mannheim

Donnerstag | 21.​04.​2011 | ab 19:00 Uhr | Antifa Abend mit Infoveranstaltung zum 1. Mai in Heilbronn | JUZ „Friedrich Dürr“ Mannheim

Samstag | 30.​04.​2011 | ab 19:00 Uhr | Antifaschistisches Straßenfest in HD | Heidelberger Uni-Platz in der Altstadt

Weitere Infos:

Bündnis „Heilbronn stellt sich quer!“

Antifaschistische Aktion Heilbronn


Revolutionäre Linke Heilbronn

Antifaschistische Jugend Ludwigshafen/Mannheim

1. Mai bleibt Nazifrei !

Zusammen kämpfen, Nazi aus dem Weg räumen !